Informationen zu Hypnose

Mit „Hypnose“ wird im Volksmund häufig derjenige Trancezustand bezeichnet, zu dem die Hypnose als technisch-interaktionelle Anwendung überhaupt erst führen soll.

Im Sinne einer Begriffsklärung definiere ich Hypnose als einen Prozeß, bei dem die Anregungen (Suggestionen) des Hypnotiseurs vom Hypnotisanden (Patient, Proband) innerlich so umgesetzt werden, dass die Aufmerksamkeit punktförmig auf diese Prozesse fokussiert und nach innen gerichtet ist, so dass sich ein leichterer Zugang zu unbewußten Ressourcen ergibt. Dabei wird das rationale, kritische Alltagsbewußtsein umgangen. Dieser besondere Bewußtseinszustand heißt „Trance“.

 

Daher spreche ich bei Audioproduktionen wie den auf dieser Seite eingestellten MP3, bei denen der interaktive Prozess einer Hypnosebehandlung entfällt, lieber von „Trance-Reisen“. Eigentlich kann es gemäß dieser Definition so etwas wie eine „Hypnose-CD“ gar nicht geben, wohl aber Trancereisen bzw. Tranceinduktionen auf CD.

 

Wie Sie jetzt vielleicht schon geschlussfolgert haben, ist es der Proband (also SIE!), der darüber entscheidet, ob er/sie die Anregungen des Hypnotiseurs befolgt - oder nicht. Ein Trancezustand stellt sich nur dann ein, wenn der Proband das auch will – Hypnose gegen den Willen des Probanden funktioniert nicht. Die Heterosuggestion (Fremdsuggestion) muss in eine Autosuggestion (Selbstsuggestion) umgesetzt werden, oder es findet keine Trance statt.

 

Nebenbei – was Sie auf der Bühne oder im Fernsehen als Showhypnose sehen, hat mit therapeutischer Hypnose in der Regel nicht das Geringste zu tun. Es handelt sich, wie der Name schon sagt, tatsächlich um eine Show.

 

Auch wenn eine bewußte, aktive Mitarbeit von Ihrer Seite bei diesen Trancereisen nicht nötig ist - Sie können diese einfach passiv genießen, und die Effekte stellen sich dennoch ein - halte ich viel von informierter Zustimmung. Sie finden daher bei den einzelnen Trancereisen eine Unterseite mit Angaben über die musikalische und inhaltliche Gestaltung.