Nichtrauchen leicht(er) gemacht
von Dipl.-Psych. Dr. Tomas Svoboda
INDUKTION
Ich mache es mir bequem, ganz bequem,
und schließe die Augen…
Genau, die Augen sind geschlossen,
und ich kann mich gleich
schön entspannen…
Und ganz egal, wo meine Gedanken eben noch unterwegs waren -
jetzt lenke ich meine volle Aufmerksamkeit
auf meinen eigenen Atem.
Ich schaue dem Atem im Geiste zu,
ich folge dem Atem in Gedanken,
und ich spüre, wie der Atem kommt und geht.
Ich bin nur Beobachter –
der Atem kommt und geht von selbst,
in seinem eigenen Rhythmus.
Ruhig und gleichmäßig kommt und geht der Atem,
gelöst und frei kommt und geht der Atem.
Mit jedem neuen Atemzug
fühle ich mich mehr und mehr ruhig,
mehr und mehr gelöst,
mehr und mehr frei.
Ich habe für mich beschlossen,
endlich mit dem Rauchen aufzuhören.
Also stimme ich mich jetzt darauf ein,
daß mein Unbewußtes diese Entscheidung übernimmt
und mir immer dann beisteht,
wenn ein Rückfall drohen sollte.
Vom Verstand her ist mir schon längst klar.
daß ich mir das Rauchen abgewöhnen muß,
wenn ich mich wieder richtig wohl fühlen will.
Am besten gehe ich in meiner Erinnerung so weit zurück,
bis ich wieder das gute, starke Gefühl gefunden habe,
das ich in mir hatte,
bevor ich mit dem Rauchen angefangen habe.
Ganz genau – es ist das gute, starke Gefühl
des frischen Atems
in meiner gesunden, freien Brust.
Und wenn dieses gute und starke Gefühl in mir wieder erwacht ist,
ist mir jede Lust vergangen,
Zigaretten überhaupt nur anzurühren.
Ich will einfach keine Zigarette mehr.
Und ich brauche dann auch keine Zigarette mehr.
Statt zu rauchen ist es für mich viel besser,
wenn ich mich im Geiste mehr und mehr
auf den inneren Frieden besinne.
Und so, wie die Ruhe und Gelassenheit in mir
immer stärker werden,
läßt der Drang nach Rauchen immer mehr und mehr nach,
und das Verlangen nach Rauchen wird immer leiser und immer schwächer,
bis das Rauchen aus meinem Leben
gänzlich verschwunden ist.
Genau, das Rauchen ist für mich vom Gefühl her
nun völlig unwichtig geworden.
Doch so einfach läßt sich die jahrelange Sucht nicht abstellen.
Also wird das Verlangen nach einer Zigarette
dann und wann wieder hochkommen –
mal mehr, mal weniger.
Denn ich war von dem Nikotin
viel zu lange abhängig.
Ich muß besser damit rechnen,
daß ich jederzeit noch richtig Lust
auf das Rauchen bekommen könnte.
Das geht eben gar nicht anders,
wenn Körper und Geist so lange
vom Nikotin abhängig waren.
Aber von nun an
lasse ich mich von meinem Unbewußten schützen und leiten,
und mit dieser Macht im Bunde
besiege ich die Sucht in mir
auf Dauer.
Ich will unbedingt mit einem gesunden Körper weiterleben
und noch viele gute Zeiten
und jede Menge schöner Dinge erleben.
Und deshalb bin ich jetzt bereit dafür, heute
wie an jedem weiteren Tag
zu jeder Zigarette einfach NEIN zu sagen!
Auch zu meiner Hand werde ich ohne zu zögern
NEIN sagen,
wenn sie wieder einmal nach einer Zigarette greifen möchte.
Und weil es meine eigene Hand ist,
wird sie tun, was ich entscheide,
unterstützt von den Kräften des Unbewußten,
die mir als Wächter dienen und mich davor schützen,
weiterhin dem Nikotin verfallen zu sein.
Weil ich es will,
höre ich mit dem Rauchen endgültig auf.
Die Gier nach Nikotin verschwindet
nach und nach völlig aus meinem Leben.
So stirbt die Sucht,
doch ich lebe weiter.
Und so ist es richtig!
So will ich es!
Und trotzdem esse ich nur so oft und nur so viel
wie ich es gewohnt bin.
Deshalb bleibe ich bei meinem guten alten Gewicht –
und das ist gut so.
Statt Rauchen
gehe ich regelmäßig spazieren
oder halte mich auf andere Art körperlich fit.
Und schon bald entdecke ich,
daß mir die Bewegung immer leichter fällt
und immer mehr Spaß macht,
und daß ich Essen und Getränke
immer besser schmecken und auch viel feiner riechen kann.
Meine Haut und mein Atem
werden wieder frisch und frei,
wenn der Tabakrauch aus meinem Leben verschwunden ist.
Meine Gesundheit und meine Belastbarkeit
verbessern sich in jeder Hinsicht ganz eindeutig.
Ich beginne jeden neuen Tag
OHNE Zigaretten
und OHNE Zigaretten beende ich ihn.
Ich habe alles, was ich brauche,
um das Rauchen für immer zu beenden.
Und wenn das Verlangen zwischendurch auftaucht,
wird es nur kurz anhalten
und dann gleich wieder weggehen –
zu kurz, um mich von meinem inneren Entschluß
für das Nichtrauchen abzubringen.
Denn dieser Entschluß lautet unwiderruflich:
Ich sagen NEIN zum Rauchen –
ab jetzt für immer.
Ich schaffe es mit der Hilfe meines Unbewußten
aus eigener Kraft.
Ich schaffe es,
weil ich es mir unbedingt wert bin.
Ich schaffe es,
weil ich es so will.
Und ich werde jeden Tag aufs Neue
von meinem Unbewußten
genügend innere Stärkung bekommen,
um an meiner Entscheidung für das Nichtrauchen
mit aller Macht meines freien Willens
festzuhalten.
Egal, was noch alles kommen mag –
ich bleibe gelöst und gelassen
und auch mächtig stolz darauf,
daß ich vom Kopf her
mit dem Rauchen
endlich Schluß gemacht habe.